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Covance - zu billig, um Affen eine Bereicherung zu bieten
Mit Einrichtungen in 17 Ländern ist Covance eines der weltgrößten Tierversuchslabors. Während die jährlichen Milliardeneinnahmen von Covance vor allem aus dem Leiden von Affen erwachsen sind, die in den Labors des Unternehmens dahinvegetieren und sterben, weigert sich Covance, die paar Dollar rauszurücken, die man brauchen würde, um ein Spielzeug oder eine Schale für die Futtersuche zu kaufen als geistige Bereicherung für die Primaten. Das Dahindümpeln in ihren sterilen Käfigen ohne irgend etwas, das ihren Geist anregen könnte, führt bei den Affen zu stereotypem Verhalten wie ständigem Kreisen im Käfig, wie rasend Hin- und Hergehen, Kauen am eigenen Fleisch und Ausreißen der eigenen Körperbehaarung. Und Verantwortliche von Covance schauen zu, dem Leiden der Tiere völlig gleichgültig gegenüber - vielleicht, weil sie meinen, dass sie ja in Kürze sowieso tot sind.
Nachdem PETA die kläglichen Bedingungen, unter denen die Covance-Affen leben müssen, hautnah gesehen hat, haben wir sechs Firmen angeschrieben, die Gegenstände zur Bereicherung produzieren oder vertreiben, und sie gebeten, Schalen für die Futtersuche zu spenden - die in gewissem Maße Sammel- und Verarbeitungsaspekte der natürlichen Fütterung anregen, so wie Affen am Waldboden und in anderem Material nach Futter suchen - sowie interaktives Spielzeug.
Berücksichtigt man, dass die Laborbedingungen Kilometer üppigen Regenwaldes zu einem kleinen Metallkäfig reduzieren, einen Überfluss an Früchten, Blättern und Insekten zu einer Handvoll Primatenfutter, und ein Netzwerk von verzweigten Beziehungen zur Einsamkeit einer Einzelhaft, begreift man, warum das Umsetzen eines Programms zur psychischen Bereicherung allen Unterschied der Welt für die bei Covance hinter Gitter sitzenden Primaten macht. Aber wie zu erwarten war, haben Tierschutzaspekte bei Covance keinerlei Priorität. Das Ziel ist Profit, und das spiegelt sich in der Öde der Labors wieder.
1985, 25 Jahre, nachdem Jane Goodall begonnen hatte, die Welt mit ihren Entdeckungen über das reiche Gefühlsleben der Schimpansen aufzurütteln, änderte der US-Kongress das Tierschutzgesetz, um den psychologischen Bedürfnissen von Primaten Rechnung zu tragen. Labors, die Primaten einsetzen, müssen ein schriftliches Programm für die Bereicherung und Sozialisierung von Primaten ausarbeiten. Doch obwohl dies so vorgeschrieben ist, hat das U.S.-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) noch immer keine Richtlinien für die Primatenbereicherung und sozialisierung erstellt, und das heißt, dass Labors den Inspektoren lediglich ein schriftliches Programm für die Primatenbereicherung und sozialisierung vorlegen müssen, ohne auch nur ein einziges Spielzeug oder ein Stück Obst kaufen zu müssen. In dieser Lücke versinkt das psychische Wohlbefinden der mehr als 50.000 Primaten in U.S.-amerikanischen Labors, wie PETA's Ermittlung bei Covance belegt.
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Sie können helfen
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Was wäre, wenn Ihr gesamtes Leben auf eine kleine Metallbox beschränkt wäre? In dieser Kiste könnten sie sitzen, sich hinlegen, aufstehen und ein oder zwei Schritte in jeder Richtung gehen. Sie hätten keine Gesellschaft, und Sie dürften nie raus aus dem Käfig. Sie würden niemals die Sonne auf ihrem Rücken spüren, den Wind im Gesicht oder den Boden unter Ihren Füßen. Ihre Tage würden in dem Metallkäfig verrinnen, in einem Raum mit Betonwänden und Neonlicht, und Sie würden all die anderen Wesen anstarren, die in ihren Käfigen gefangen sind. Es kämen keine freundlichen Besucher, es gäbe keine Ablenkung und keinerlei Veränderung der Szenerie, nichts zum Anfassen außer die Metallstäbe des Käfigs, und nichts zu tun, als über Wochen, Monate und Jahre in einsamem Entzug dahinzudümpeln.
So sieht das Leben von Tieren im Labor aus. Alle Tiere gehen unter solchen Bedingungen zugrunde. Ohne irgendeine geistige Anregung werden sie wahnsinnig. Wissenschaftler haben Tiere in Labors beobachtet, die immer wieder dieselben unsinnigen Dinge wiederholen, mit einer zwanghaften Hartnäckigkeit, die an das erinnert, was man häufig in psychiatrischen Anstalten sieht. Mäuse machen Saltos rückwärts, einen pro Sekunde, zuweilen 30 Minuten lang am Stück; Hunde gehen wie wahnsinnig in ihren Käfigen hin und her; und Affen schwingen vor- und zurück, mit ihren leeren Augen auf ein Nichts starrend. Tierverhaltensforscher bezeichnen diese sich ständig wiederholenden Tätigkeiten ohne nachvollziehbarem Sinn und Zweck als stereotyp. In extremen Fällen psychischen Stresses verletzen Tiere sich selbst, beißen sich ins eigene Fleisch und reißen sich ihr Haarkleid aus.
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