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Was wäre, wenn Ihr gesamtes Leben auf eine kleine Metallbox beschränkt wäre? In dieser Kiste könnten sie sitzen, sich hinlegen, aufstehen und ein oder zwei Schritte in jeder Richtung gehen. Sie hätten keine Gesellschaft, und Sie dürften nie raus aus dem Käfig. Sie würden niemals die Sonne auf ihrem Rücken spüren, den Wind im Gesicht oder den Boden unter Ihren Füßen. Ihre Tage würden in dem Metallkäfig verrinnen, in einem Raum mit Betonwänden und Neonlicht, und Sie würden all die anderen Wesen anstarren, die in ihren Käfigen gefangen sind. Es kämen keine freundlichen Besucher, es gäbe keine Ablenkung und keinerlei Veränderung der Szenerie, nichts zum Anfassen außer die Metallstäbe des Käfigs, und nichts zu tun, als über Wochen, Monate und Jahre in einsamem Entzug dahinzudümpeln.
So sieht das Leben von Tieren im Labor aus. Alle Tiere gehen unter solchen Bedingungen zugrunde. Ohne irgendeine geistige Anregung werden sie wahnsinnig. Wissenschaftler haben Tiere in Labors beobachtet, die immer wieder dieselben unsinnigen Dinge wiederholen, mit einer zwanghaften Hartnäckigkeit, die an das erinnert, was man häufig in psychiatrischen Anstalten sieht. Mäuse machen Saltos rückwärts, einen pro Sekunde, zuweilen 30 Minuten lang am Stück; Hunde gehen wie wahnsinnig in ihren Käfigen hin und her; und Affen schwingen vor- und zurück, mit ihren leeren Augen auf ein Nichts starrend. Tierverhaltensforscher bezeichnen diese sich ständig wiederholenden Tätigkeiten ohne nachvollziehbarem Sinn und Zweck als stereotyp. In extremen Fällen psychischen Stresses verletzen Tiere sich selbst, beißen sich ins eigene Fleisch und reißen sich ihr Haarkleid aus.
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